Triadisches Prinzip

Der Ansatz der systemischen Triadik hat sich bei der Arbeit mit Veränderungsprozessen als sehr hilfreich erwiesen. Bei der Arbeit mit diesem Ansatz nutzen wir auch Elemente aus diversen Psychotherapie- und Coachingverfahren, u.a. Systemaufstellungen, Ego-State-Therapie und PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie).

Durch die triadische Ordnung wird es ermöglicht, die Kompetenz des ganzen Körpers, nicht nur des Kopfes (oder der Ratio) besser zu nutzen. Die dafür notwendige Kommunikation mit den drei Körperregionen beruht auf hypnosystemischen Grundsätzen. Dieser in der Bauch/Herz/Kopf-Triade angestoßene Prozess wird mit minimal invasiven Interventionen gestaltet und bleibt konsequent an den Ressourcen der Kundin/des Kunden orientiert.

In einem weiterführenden Prozess, bei dem auch Informationen aus der systematischen Enneagramm Arbeit einfließen können, werden die Kernbedürfnisse und der spezielle individuelle Fokus herausgearbeitet. Dies führt sowohl in der Einzelarbeit als auch in der Arbeit mit Teams zu bisher nicht erkannten Zusammenhängen und einem neuen und besseren Verständnis. Neue Formen der Zusammenarbeit und neue Konfliktlösungsstrategien werden dadurch möglich. Auf der individuellen Ebene führt es darüber hinaus zu einer besseren Wahrnehmung und einer größeren Akzeptanz der eigenen Möglichkeiten und Grenzen und damit zu einer deutlichen Entlastung. Auch Führungs- und Leitungsaufgaben können dadurch neu und Ressourcen schonender und Konflikt ärmer gestaltet werden.